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Aktuelle Termine
Die WM 2017 wird in Deutschland und Frankreich ausgetragen. Das entschied der Weltverband IIHF am Freitag auf seinem Kongress in Stockholm. Die gemeinsame Bewerbung mit Köln und Paris als Spielorten setzte sich mit 63:45 Stimmen gegen Dänemark und Lettland durch, die ebenfalls zu zweit angetreten waren. Es ist die achte WM in Deutschland nach 1930, 1955, 1975, 1983, 1993, 2001 und 2010. Gespielt wird vom 5. bis 21. Mai 2017. "Wir sind froh, dass die letzten beiden Jahre harter Arbeit nun ein Happy End haben. Wir freuen uns auf ein großartiges Finale in Köln", sagte Franz Reindl, der Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Erleichtert war auch der DEB-Chef. "Es fällt eine unglaubliche Anspannung von uns ab. Darauf habe wir lange hingearbeitet. Wir waren noch bis tief in die Nacht unterwegs, um Präsenz zu zeigen. Das war auch wichtig, denn die Entscheidung war doch knapp", sagte Uwe Harnos dem Sport-Informations-Dienst.
Die sensationelle Serie der Schweizer Rekordsieger ist im Finale der Eishockey-WM zu Ende gegangen. Die "Eisgenossen" mussten sich im Kampf um Gold in Stockholm dem Gastgeber Schweden mit 1:5 (1:2, 0:0, 0:3) geschlagen geben. Nach der ersten Niederlage im zehnten Spiel durfte sich die Schweiz dennoch über ihr bestes WM-Ergebnis seit 1935 freuen, als sie ebenfalls Silber geholt hatte. Die Schweden besiegten mit ihrem neunten WM-Titelgewinn den Heimfluch. Erstmals seit 1986, als die Eis-Sputniks der damaligen Sowjetunion in Moskau triumphierten, gewann wieder ein WM-Gastgeber Gold.
Die Rhein-Neckar Löwen haben mit dem Gewinn des EHF-Cups den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte geholt. Im Finale des Final Four besiegte der Bundesliga-Zweite den Gastgeber HBC Nantes 26:24 (16:12). Das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson überwand mit dem Sieg den "Final-Fluch", nachdem sie zuvor in vier Endspielen immer als Verlierer den Platz verlassen hatten.
Der VfL Wolfsburg hat zum ersten Mal den DFB-Pokal gewonnen und seine Vorherrschaft über den deutschen Frauenfußball unterstrichen. Der neue deutsche Meister bezwang den Bundesliga-Zweiten Turbine Potsdam in Finale in Köln 3:2 (1:0) und machte damit das Double perfekt. Am Donnerstag kann der VfL seine außergewöhnliche Saison im Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon mit dem Triple krönen. Vor 14.269 Zuschauern schossen Martina Müller (45. und 52.) und Sturmpartnerin Conny Pohlers (55.) einen 3:0-Vorsprung heraus, ehe Turbine endlich ins Rollen kam. Lisa Evans (59.) und Yuki Ogimi per Foulelfmeter (62.) verkürzten. In der 84. Minute verhinderte der Pfosten bei einem Schuss von Ada Hegerberg den Ausgleich. Potsdam bleibt in dieser Saison somit ohne Titel.
Timo Bolls Traum von der zweiten Einzelmedaille zerschellte an der "chinesischen Mauer", die WM-Bühne verließ der Tischtennis-Star dennoch erhobenen Hauptes. Der Rekord-Europameister hatte im Viertelfinale von Paris wie ein Löwe gekämpft, musste sich aber der Extraklasse des Mitfavoriten Ma Long (China) geschlagen geben. Der "Chinesen-Schreck" verlor das Medaillenspiel 2:4 (4:11, 9:11, 11:9, 8:11, 11:8, 9:11) und verpasste damit einen Erfolg wie vor zwei Jahren, als er in Rotterdam erst im Halbfinale ausschied und Bronze gewann. Auch Bolls Düsseldorfer Vereinskollege Patrick Baum stoppte die chinesischen Festspiele nicht. Der zweimalige Vize-Europameister unterlag dem Titelverteidiger und Olympiasieger Zhang Jike (China) nach gutem Beginn 1:4 (11:9, 6:11, 10:12, 2:11, 3:11). Die Medaillenvergabe macht die Tischtennis-Großmacht unter sich aus. Im Halbfinale trifft Ma Long auf Wang Hao, Zhang bekam es mit Xu Xin zu tun.
In der Fußball-Bundesliga gab es im Abstiegskampf ein Finale Furioso. Durch einen 3:1-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth sicherte sich der FC Augsburg Platz 15 und somit den direkten Klassenerhalt. Dies wurde den Schwaben ermöglicht, da Fortuna Düsseldorf, zuvor auf dem rettenden 15. Platz, 0:3 in Hannover verlor. Da die TSG Hoffenheim, die vor dem Spieltag auf Platz 17 lag und die schlechtesten Karten auf eine Rettung hatte, in Dortmund eine kleine Sensation schaffte und sich mit 2:1 durchsetzte, muss Düsseldorf direkt in die 2. Bundesliga absteigen. Hoffenheim bleibt die Hoffnung, in den beiden Relegationsspielen kommende Woche gegen den 1. FC Kaiserslautern noch die Klasse zu halten.













