Förderprogramm in Indien erfolgreich angelaufen

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Von der Kooperation verschiedener Organisationen sollen insbesondere die Schulen profitieren ©streetfootballworld Von der Kooperation verschiedener Organisationen sollen insbesondere die Schulen profitieren ©streetfootballworld
Zur Optimierung der Kooperation fand ein anfänglicher Gedankenaustausch statt ©streetfootballworld Zur Optimierung der Kooperation fand ein anfänglicher Gedankenaustausch statt ©streetfootballworld

Der südasiatische Subkontinent ist einer der bevölkerungsreichsten Gegenden der Welt – und mit einem Durchschnittsalter von 26,4 Jahren auch einer der jüngsten. Zum Vergleich: In der Europäischen Union liegt das Durchschnittsalter bei 42,2 Jahren (Quelle: statista.com). Insbesondere Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Bevölkerungsschichten in Metropolen wie auch ländlichen Gebieten des Subkontinents fehlt jedoch häufig der Zugang zu Breitensportangeboten sowie Kapazitäten und Möglichkeiten, diese auch selbst zu organisieren.

Das Netzwerk streetfootballworld und Partnerorganisationen auf dem südasiatischen Subkontinent binden benachteiligte Kinder und Jugendliche in Sportprogramme ein und helfen ihnen dabei, ihre Kompetenzen auszubauen, ihr Potenzial zu entwickeln und aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben. Sport – und insbesondere Fußball – eröffnet Perspektive und hilft bei der Bewältigung sozialer Herausforderungen – auf und neben dem Platz.

Zur Unterstützung dieser lokalen Entwicklungsakteure hat das Auswärtige Amt zusammen mit streetfootballworld ein Finanzierungsprogramm ins Leben gerufen, das speziell Sportförderungsprojekte fördert, die über die reine körperliche Betätigung hinausgehen und Kinder und Jugendliche in ihrer sportlichen Gesamtentwicklung fördern.

Gemeinsame Arbeit als Schlüssel

In Vorbereitung auf das Förderprogramm wurde im April 2016 ein Workshop im indischen Nagpur organisiert. Ziel war es, den Austausch zwischen lokalen Organisationen zu ermöglichen, an gemeinsamen Projektideen zu arbeiten und Synergien zu schaffen. 16 Vertreter/innen von 13 Organisationen aus Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesh und Sri Lanka reisten für die Veranstaltung an.

Der Auftaktworkshop hat bestätigt, wie wichtig der Austausch zwischen gleichgesinnten Akteuren und das gegenseitige Lernen für die Weiterentwicklung von Mitarbeiter/innen und Coaches sowie für die stetige Verbesserung und Stärkung von Sportprogrammen ist.

Durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Organisationen hat die Veranstaltung die Entstehung relevanter und qualitativ wertvoller Sportvorhaben gewährleistet, die mit Unterstützung der Internationalen Sportförderung des Auswärtigen Amtes die Chancengleichheit und den Zugang zu inklusiven Sportangeboten benachteiligter junger Menschen auf dem südasiatischen Subkontinent nachhaltig fördern.

Monday, October 24, 2016 Article